Der Zweck einer Pyramide
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Anmerkung: Dieses Kapitel umfasst neben Fakten mehrere Theorien und Abhandlungen der Grenzwissenschaft. Bleib offen für Neues und Übersinnliches! Vielleicht wirst auch du die Pyramiden neu entdecken und mit anderen Augen sehen.

1. Angenommen man fragt jemanden, was typisch für Ägypten ist oder woran er bei Ägypten denkt, so bekommt man zu 90% als Antwort: die Pyramiden!
Archeologisch
gesehen sind aber die Pyramiden das untypischste was Ägypten zu bieten hat. Sie weichen vom "Standard" ab. Es gibt keine Wandmalereien oder Hieroglyphen im Inneren der Pyramiden. Das Alte Ägypten muss man sich nämlich vorstellen, als wäre man in einem Pop-Art Märchen; überall lauter »knallig bunte Farben«! Nein, im Inneren ist es trist und dunkel. Selbst die Königskammern sind schmuck- und farblos. Es gibt auch keine Schriften oder Pläne, wofür die Pyramiden einst gebraucht wurden. Es gibt auch keine Aufzeichnungen darüber, wie die Pyramiden errichtet wurden - und das, obwohl die Alten Ägypter so ziemlich alles schriftlich festgehalten und stolz dokumentiert haben. Oder haben die Ägypter sämtliche Spuren für die Nachwelt vernichtet? Warum sollten sie das getan haben?

2. Fragt man weiter, wozu die Pyramiden gebaut wurden und welchem Zweck sie dienten, bekommt man als Antwort: "Sie waren die Gräber für die Könige". Ja, so steht´s in den Geschichtsbüchern geschrieben!

Ägyptologen behaupten:

Die Pyramiden im Alten Ägypten dienten als Begräbnisstätten der Pharaonen. Beisetzungen fanden dort aber wahrscheinlich nicht statt. Es handelt sich um "Kenotaphe" - Scheingräber mit symbolischem Charakter zur Demonstration der Macht und repräsentativen Zwecken. Es wurden zwar Sarkophage, aber in keiner einzigen Pyramide wurde jemals eine Mumie gefunden.

(soweit die offizielle Erklärung)

Es wurde also in keiner einzigen Pyramide jemals eine Mumie gefunden. Seltsam, da es sich doch um "Gräber" handeln soll. Ansonsten stolpert man doch auf Begräbnisstätten bei jedem Schritt über eine Mumie. Es wurden zwar Sarkophage gefunden, aber waren diese Behälter tatsächlich Sarkophage? Selbst Zahi Hawass (der Gottvater der Ägyptologen) räumte ein, dass der vermeintliche »Sarkophag« in der Cheops-Pyramide kein Sarkophag sein kann, weil er schlichtweg zu klein für einen Pharao ist. Und dann gibt es noch zum Höhepunkt der Abstrusität die Meinung, dass die Pyramiden nur Scheingräber waren. Soso, da schufteten sich tausende Arbeiter bei sengender Hitze und feinstem Sandstaub über mehrere Jahre zu Tode, nur damit ein übergroßes Bauwerk entsteht, welches eigentlich gar keinen richtigen Zweck erfüllt. Alles nur als "Fake"! Echt jetzt?

Was hat also die Ägypter dazu bewogen diese unmenschliche Leistung zu vollbringen?
Da muss doch was Größeres - etwas Gewaltiges! - dahinterstecken...

Aber Stopp! Bevor wir einigen plausibleren Theorien nachgehen und die Alten Ägypter als Baumeister bestimmen, sollten wir uns vorher einige Verschwörungstheorien ansehen:

1. Ja, der »Sphinx« ist ein seltsames Wesen und Bauwerk. Er fixierte zu jener Zeit (um 10.500 v.Chr.) die morgens aufgehende Sonne und in der Nacht das Sternbild des Löwen. Erst um das Jahr 15.500 unserer Zeit wird unser Planet exakt die gleiche Position einnehmen. Dies hat mit der Erdrotation und Drehachse unseres Planeten zu tun, welche etwa alle 26.000 Jahre die Erde in ihre "Anfangsposition" zurückkehren lässt.
Was bekräftigt diese Theorie? Nun, der Sphinx, so wie wir ihn heute kennen, hatte vor mehreren 1000 Jahren ein anderes Aussehen. Einige Archeologen vermuten den früheren Sphinx als ganzen Löwen, so dass auch sein Antlitz einen »Löwenkopf« samt Löwenmähne darstellte. Demzufolge liegt es nahe, dass der Löwe nachts sein eigenes Sternbild fixierte. Die Erosionsspuren und waagerechten Furchen an dem Sphinx als Folge von Überschwemmungen untermauern diese These und würden ein entsprechend hohes Alter belegen. Ist der Sphinx sogar Zeuge der »Sintflut« ?

2. Gibt es außerirdisches Leben? Ja, mit absoluter Sicherheit! Wir Menschen dürfen uns nicht anmaßen, das wir die einzigen (intelligenten) Lebewesen im Universum sind. Aber waren diese Außerirdischen bei uns auf der Erde und haben fröhlich Pyramiden gebaut? Dies ist wohl eher der Glaube einiger Alienologen. (Prä-Astronautik)
Extrem große Menschen gab es schon immer und in jeder zeitlichen Epoche - aber so groß wie die »Memnon-Kolosse« mit einer Höhe von 14 Metern? Es gibt tatsächlich Funde von Skeletten und Fußabdrücken ähnlicher Größe, deren Echtheit zu Recht angezweifelt wird (Bilder: »Riesen - eine Laune der Natur«).
Aber: Die Ägypter haben sich gegenüber anderen Völkern gerne übergroß dargestellt, vor allem der »Pharao« überragte sie alle. Kam so diese Theorie zustande?

3. Atlantis: Hier müssen wir uns auch erst einmal die Frage stellen, ob Atlantis überhaupt existierte, oder ob es sich um ein mythisches Inselreich handelt. Laut Platon (griechischer Philosoph im 4. Jahrhundert v.Chr.) war Atlantis eine Seemacht, die große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat und schließlich um 9600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb "eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht" unterging. Da Platon diese Jahreszahl von 9600 v.Chr. unmöglich hätte präzise datieren können, wäre auch ein Untergang 1000 Jahre früher denkbar! Dies wäre in etwa das Zeitfenster indem Überlebende von Atlantis mit dem Bau der Pyramiden und Sphinx begonnen haben könnten. Für diese Theorie spricht auch, dass nur eine hochentwickelte Kultur eine Pyramide dieses Ausmaßes, wie die einer Cheops mit ihrer astronomisch perfekten Ausrichtung vollenden konnte. (siehe »Zahlen und Fakten«).

4. Die Kraftwerk-Theorie ist gar nicht mal so abwägig, wenn man sich vor Augen hält, welche Materialien für den Bau der großen Pyramiden verwendet wurden:
- Dolomitgestein (Kalkstein) kann die elektrische Leitfähigkeit verbessern
- Granit ist bekannlich etwas radioaktiv. Durch den relativ hohen Uran-, Thorium-, und Kaliumgehalt gehören Granitoide zu den am stärksten strahlenden Gesteinen
- Sedimentgestein kann extrem hohem Druck standhalten
- Kupfer: Die Ägypter kannten und hatten Kupferwerkzeuge. Kupfer ist ein sehr leitfähiges Material und wurde in einigen Schächten verbaut
- Gold: Angenommen die Pyramidenspitze war aus purem Gold oder aus Kupfer und vergoldet; diese starke Leitfähigkeit wäre prädestiniert dafür gewesen um Blitzeinschläge einfangen zu können
Funktionstheorie:
Innerhalb der Pyramide ionisiert der Granit die Luft, was widerum ein chemische Reaktion hervorruft, die abermals die Leitfähigkeit von Elektrizität erhöht. Bei dieser Menge an natürlichen chemischen Prozessen könnten dadurch theoretisch sehr große Mengen an elektrischen Ladungen durch die Pyramide fließen. Die perfekte Umgebung für ein Kraftwerk, wenn z.B. ein Blitz einschlägt.
Sarkophage sind Behälter aus purem Granit auf den hundertsten Millimeter genau geschliffen. Ein Energiespeicher muss komplett aus einem eizigen Material sein, damit es keine Unterbrechung im Magnetfeld gibt. Könnte es sein, dass die sogenannten Sarkophage in Wirklichkeit riesige Energiespeicher sind?
Die geografische Lage: Die Pyramiden in Gizeh wurden exakt im »Zentrum der Erdmasse« erbaut, auf dem sich der längste Breitengrad und der längste Längengrad der Erde kreuzen. Man nimmt an, das die Magnetkräfte dort am größten sind. Alles nur Zufall?

5. Die einfachste und einleuchtentste Theorie wäre, dass die Ägypter die großen Pyramiden zwar nicht gebaut, aber nach ihren eigenen Bedürfnissen restauriert haben. Wenn die Pyramiden tatsächlich schon standen, bevor Ägypten eine Hochkultur wurde, dann konnten sie mit diesen komischen kantigen Gebilden erstmal nichts anfangen. Erst »Imhotep« als Architekt orientierte sich an dieser Form und begann Mastaba für Mastaba sowie Stein für Stein aufeinander zu schichten. So entstand die erste Pyramide, die tatsächlich von Ägyptern erbaut wurde. Dieser "Trend" brachte die Ägypter auf den Plan, die bereits vorhandenen Pyramiden für sich zu entdecken. Könnte es sein, dass nicht Grabräuber sich in die Pyramide schlugen, sondern vom Pharao beauftrage Arbeiter, um in das Innere der Pyramide zu gelangen? Als sie dann die Gänge und Kammern fanden, konnten sie die vorhandenen Räume für ihre Zwecke wie z.B. religiöse Anbetung, Opferzeremonien und vielleicht auch als "Treppe zu den Göttern" nutzen.

All diese und andere Theorien (wie auch lustige wie z.B. dass Noah die Pyramiden als Anlegestelle für seine Arche bauen ließ), stoßen nicht nur bei leichtgläubigen Menschen auf fruchtbaren Boden. Und wer weiß....?

Wieviel Zeit brauchten die Ägypter für eine Pyramide?

Konzentrieren wir uns nun darauf, dass tatsächlich die Alten Ägypter die Baumeister der großen Pyramiden waren. Dabei müssen wir nur den Faktor Zeit relativieren! Im Kapitel »Pyramiden - Zahlen und Fakten« wird rechnerisch erwiesen, dass selbst bei 30 Jahren Bauzeit ohne Unterbrechung solch ein gigantischer Bau utopisch ist.

Dabei gibt es eine relativ einfache Lösung für dieses Problem: Die Rückdatierung!

Bei der heute einheitlichen Zeitrechnung geht man vom (angenommenen) Geburtsjahr Jesu Christi aus und zählt ab da jedes Jahr 1 dazu. Früher war eine Datierung nicht so einfach und selbstverständlich. Es gab mehrere komplexe Kalendersysteme, verschiedene Arten der Jahreszählung und ebenso viele Abweichungen. Um ein geschichtliches Ereignis in unsere Zeitrechnung aufzunehmen, werden die Jahre vor unserem Kalender mit v.Chr. (vor Christus) angegeben. Die Historiker müssen aufgrund von Aufzeichnungen, Schriftstücken, Ereignissen usw. die Jahre zurückrechnen. Je weiter das Datum des Ereignisses zurückliegt, desto schwieriger wird es. Schließlich gab es vor unserer Zeitrechnung keine v.Chr. datierten Schriftrollen oder beispielsweise Münzen mit einer 1250 v.Chr. Prägung.
Man geht davon aus, dass die berechneten Zeitangaben bis ca. 600 v.Chr. aufgrund von vielen Belegen und Schriftstücken einigermaßen stimmen. Ab dann wird alles "schwammiger", da es immer weniger Aufzeichnungen gibt. Ab etwa 1000 v.Chr. stimmen viele Jahreszahlen in verschiedenen Büchern, Magazinen oder Plattformen nicht mehr überein oder überschneiden sich.
Nun kann man sich also gut vorstellen als 2600 v.Chr. an der große Pyramide gebaut wurde, die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass Berechnungen der Bauzeit an der Grenze zur Spekulation sind. Selbst »Herodot«, der um 450 v.Chr. durch Ägypten tingelte, kam mindestens 2000 Jahre zu spät. All seine Abhandlungen zum Bau der Pyramiden stammen nicht aus erster Hand. Er musste sich die Informationen mühsam zusammensuchen und in den heroischen Geschichten der Priester und Schreiber zumindest die halbe Wahrheit finden. Um die große Pyramide Pharao Cheops zuzuschreiben, datierte er die Bauzeit schließlich auf 30 Jahre. Und so steht es bis heute in den Geschichtsbüchern.
Übrigens spricht nichts dagegen, dass »Cheops« tatsächlich der Auftraggeber für den Bau war, aber die Pyramide wurde eben nicht zu seiner Lebzeit fertig. Möglich ist aber auch, dass der Bau viele Jahrzehnte früher begann und erst zu Lebzeiten von Cheops fertig wurde. So oder so machte er es zu seiner Pyramide: Achet Chufu.

Zusammenfassend kommt man der Wahrheit nun etwas näher, wenn man sich darauf einlässt, dass der Bau der Pyramiden und die Dauer bis zur Fertigstellung aufgrund von fehlenden Unterlagen um 50 bis 200 Jahre schwanken kann. So lässt es sich leichter und glaubhafter erklären, das tatsächlich Menschen dieses gigantische Monument erschaffen haben. Sie brauchten einfach nur etwas mehr Zeit dafür.

Und dennoch wiederholt sich die Frage: Was hat die Ägypter dazu bewogen diese unmenschliche Leistung zu vollbringen? Man baut doch schließlich nicht aus Langeweile ein Leben lang an so einem Ding, nur um die Zeit tot zu schlagen. Die Ägypter hatten doch bestimmt besseres zu tun als DAS!
Da muss doch was Größeres - etwas Gewaltiges! - dahinterstecken... Eine mögliche Antwort auf diese Frage wäre:

Die Aussicht auf Ewiges Leben!

»Imhotep«: Wer war dieser Mann, der von den Ägyptern zum Gott erhoben wurde? Er wurde unter anderem als Gott des Heilwesens verehrt und verbesserte die Mumifizierung, indem er den Toten die inneren Organe entnahm. Könnte es nicht sein, dass Imhotep bereits mit Elektrizität experimentierte? Warum wohl nannte man ihm auch "der Herr der Sonne und des Lichts"? Zugegeben, das ist Spekulation, aber es gibt Hinweise und Belege, die auf ein klein wenig Elektrizität in der Antike hindeuten:

Ware es im Bereich des Möglichen, dass Imhotep bereits um 2700 v.Chr. mit Elektrizität vertraut war und sie erzeugen und beherrschen konnte? Imhotep war ein sehr kluger und weiser Mann, dessen Intelligenz man heute wohl mit Albert Einstein oder Isaac Newton vergleichen würde.
Es wäre durchaus denkbar, dass Imhotep Tierversuche durchgeführt und mit kleinen Nagern experimentiert hat, da die erzeugte elektrische Energie für einen Menschen nicht ausgereicht hätte. Waren seine Versuche mit Strom zur Wundheilung, Schmerzlinderung oder gar Wiederbelebung (Stichwort: Defibrillator) erfolgreich? Vielleicht nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, aber dennoch möglich!
Angenommen, die Geschichte hat sich so oder ähnlich ereignet. Wie geht es weiter? Was hat das mit Ewigem Leben zu tun?

Die erste Pyramide

Pharao »Djoser« war nahezu manisch von dem Gedanken besessen Unsterblichkeit zu erlangen. Imhotep machte sich diese Schwäche zu Nutze und demonstrierte seinem König die (erfolgreichen) Tierexperimente. Er hat ihn davon überzeugt, dass man es auch 1:1 auf den Menschen übertragen könne, wenn man nur ausreichend elektrische Energie zur Verfügung hätte. Dafür müsste man aber ein hohes Gebäude gen Himmel errichten, welches die göttlichen Blitze einfängt. Djoser vertraute auf die außerordentlichen Fähigkeiten seines Baumeisters und die sich dadurch bietenden Möglichkeiten. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Es entstand die 62 Meter hohe »Stufenpyramide« von Sakkara. Leider gibt es hier erste Unstimmigkeiten: Laut Wikipedia regierte Pharao Djoser etwa von 2720 bis 2700 v.Chr. Die Djoser-Pyramide wurde laut Wikipedia aber erst um 2650 v.Chr. errichtet - also 50 Jahre nach Djoser! Lassen wir uns davon nicht beirren! Es bestätigt lediglich die fehleranfällige Rückdatierung.
Viel interessanter ist das im »Tempelkomplex« veranstaltete rituelle Sedfest.

Das Sedfest

Auch ein König konnte den Lauf der Zeit und sein Älterwerden nicht aufhalten. Doch nichts war schlimmer als ein vom Alter gezeichneter, müder und schwacher Herrscher. So entstand das Hebsed – das "Sedfest". (Heb bedeutet Fest, »Sed« war ein altägyptischer Totengott in Gestalt eines Schakals.)
Hauptfunktion des Sedfestes war die Erneuerung der Macht des Königs, die dem Pharao neue Kräfte geben sollte. Das Sedfest wurde zumeist im dreißigsten Regierungsjahr und danach häufiger gefeiert. Der mehrtägige Ablauf des Rituals würde hier den Rahmen sprengen, deswegen die Kurzform:

»Das Sedfest dient der Regeneration des alten Herrschers durch dessen symbolischen Tod und die anschließende Wiederauferstehung als "neugeborener" verjüngter König.«

Aber ist das nicht genau das, was Imhotep seinem König mit seinen Experimenten zeigen wollte? Unabhängig davon, ob es funktionierte oder nicht. Wurde der Pharao - zumindest symbolisch - mit kosmischer Energie befüllt, mit elektrischem Licht "erleuchtet" oder sein Stoffwechsel mittels leichten Stromstößen angeregt? Schließlich handelt es sich beim Sedfest um ein Königskult-Ritual mit Regenerationssymbolik, dem das Volk beiwohnen durfte.
Es ist nicht anzunehmen, dass die Stufenpyramide elektrische Energie erzeugen konnte. Dafür war der Prototyp einfach nicht gut genug. Aber irgendetwas Außergewöhnliches muss geschehen sein, denn sowohl Djoser, als auch Imhotep wurden sehr verehrt und Imhotep in späterer Zeit sogar vergöttlicht. Der Glaube an ihn und sein Werk hat den weiteren Lauf der Geschichte geprägt.

Die Pyramide war eine Maschine!

Nein, keine herkömliche Maschine mit Motor und Getriebe! Eine stille Maschine der besonderen Art. Eine Maschine des Glaubens und etwas Elektromagnetismus. Wenn der Glaube der Ägypter groß genug war, dass eine Pyramide diese übersinnliche kosmische Strahlung einfangen und dadurch heilen oder gar wiederbeleben konnte, dann war es jede Anstrengung wert, dieses Wunderwerk zu erschaffen. Angenommen die Pyramide war nicht nur dem Pharao vorbehalten, sondern auch dem ägyptischen Volk, dann hätte doch jeder Ägypter seinen Beitrag dazu leisten wollen. Und dann wäre es absolut egal ob der Bau 20, 30, 50 oder mehr als 100 Jahre dauern würde. Erstaunlich, wozu der Mensch fähig und bereit ist, wenn er an etwas glaubt!

Funktion:

Durch die geometrische Form fließt über die Pyramidenspitze gebündelte Energie in das Innere der Pyramide. Diese Energie tritt nun in die zentral liegende Kammer ein in der sich ein lebensgroßer Behälter befindet, der sogenannte "Sarkophag". Nur handelt es sich nicht um einen Sarkophag für einen Toten, sondern um eine Art "Lebensspender", "Verjüngungsbecken", "Wiederbelebungsmaschine" oder dergleichen.
Pyramide als KraftwerkDer kranke oder alte Mann oder auch Frau betritt die Kammer und legt sich in das Becken. Nun wird die Kammer verschlossen und der "Patient" verweilt nun für mehrere Stunden oder gar einen Tag bei völliger Dunkelheit und absoluter Stille an diesem Ort. In dieser totalen Isolation geschehen nun wundersame Dinge: Kosmische Strahlen durchfließen den Körper und reinigen Blut und Organe. Das Herz kann wieder kraftvoll schlagen, die Krankheit verfliegt und die Haut regeneriert sich.
Es ist natürlich nur der feste Glaube daran, was diese Dinge wirklich geschehen lässt, ähnlich dem Plazebo-Effekt. Wer aber schon einmal im Inneren einer Pyramide war, kann bezeugen, dass einem etwas mulmig wird und das Gefühl alles andere als normal ist. Und nun stelle man sich vor, für Stunden in einem stockfinsteren Raum bei absoluter Stille unter Millionen Tonnen Stein begraben zu sein. Da geschieht mit einem etwas, was nicht von dieser Welt zu sein scheint. Diente es damals schon zur Erlangung eines höheren Bewusstseins?
(Anmerkung am Rande: In Guantanamo hat man mit Dunkelheit und Stille Gefangene gefoltert. Diese sind dadurch fast verrückt geworden)
Wenn man aber an das Gute und Positive glaubt (und der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen), dann tritt man gestärkt wieder aus der Pyramide hervor und erfreut sich der frisch gewonnenen Lebensenergie.

Der Pharao nutzte diese Anlage ebenso zur Heilung von Krankheiten, Verletzungen und zur traditionellen Verjüngung seiner selbst und damit der Erneuerung der Macht (Sedfest).
Starb der Pharao, wurde er ein letztes Mal in die Pyramide getragen, damit sein Geist zu den Götter aufsteigen konnte. Für die Alten Ägypter gab es immer zwei Seiten um das kosmische Gleichgewicht im Einklang zu halten: Tag und Nacht, Gut und Böse, Leben und Tod, Diesseits und Jenseits usw. Wenn also eine Pyramide die göttlichen Strahlen einfangen konnte, dann konnte auch der Geist des Pharaos auf dem selben Weg hinauf zu den Göttern wandern.
Danach brachte man die Mumie des Pharaos zu seiner letzten Ruhestätte und die Pyramide wurde versiegelt. Mit dem Tod des Königs und dem Aufstieg seines Ba (Geist/Seele) war das Wunder, welches in der Pyramide stattfand, erloschen - so der Glaube. Eine neue Pyramide musste gebaut werden, bzw. war längst im Bau und der Kult nahm wieder seinen Anfang.

Schlussgedanke

Sicherlich kann man diese Theorie als "wahnwitzig" oder "hirnverbrannt" darstellen, aber grundsätzlich kann man sie nicht widerlegen. Doch es würde zumindest erklären, warum es keine Aufzeichnugen über Pyramiden gibt. Die Ägypter wahrten penibel dieses Geheimnis und wollten es nicht mit anderen Völkern teilen und vor allem nicht an ihre Feinde weitergeben. Ebenso würde es diesen "angeblichen" Sarkophag erklären und dass niemals Mumien oder Grabbeigaben in den Pyramiden gefunden wurden. Da diese "Verjüngung des Königs" in Anlehnung an das Sedfest mit dem dreißigsten Regierungsjahr stattfand, würde es auch die irrtümlich angenommene 30jährige Bauzeit der großen Pyramide erklären. Denn wenn Pharao Cheops der Erbauer sein sollte, musste sie folgerichtig spätestens zu Cheops Sedfest fertiggestellt worden sein.

Zusammenfassung und FAQ

Wissenschaftler, Ingenieure und Ägyptologen zerbrechen sich den Kopf wie die Pyramiden einst erschaffen wurden, aber nur Wenige machen sich Gedanken darüber, warum, wofür und weshalb? Kaum jemand spricht offen darüber. Warum? Mit Recht! Denn die mögliche Wahrheit hätte Konsequenzen: Die Geschichte müsste neu geschrieben werden und der Glaube vieler Menschen wäre erschüttert. Revolten und Glaubenskriege könnten entstehen.
Es ist also ein Paradigma: Wegen Religion und Politik müssen die Pyramiden so etwas wie Pharaonengräber sein !?

Aber dennoch - oder gerade deswegen - gibt es viele offene Fragen und (un)mögliche Antworten:

Wie alt sind die Pyramiden?
Antwort: Laut Ägytologen und Archeologen sind sie über 4500 Jahre alt und wurden in einem Zeitraum von mehreren 100 Jahre erbaut. Allerdings gibt es inzwischen mitunter Zweifel (vor allem an den Pyramiden von Gizeh). Einige Forscher glauben an eine weitaus frühere Entstehung um 10.500 v.Chr. - allerdings existieren hierfür keine tragbaren Belege.

Warum gibt es in den Pyramiden keine Malereien oder Hieroglyphentexte?
Mögliche Antwort: Im Inneren der Pyramide gibt es kein Licht, also wozu die Arbeit, Schächte und Kammern auszuschmücken? Außerdem: Niemand hielt sich da drin (verständlicherweise) länger als nötig auf! Und falls die Pyramiden tatsächlich viel älter sind, ist es wahrscheinlich, dass es noch keine Farben oder Schriften gab, oder man es schlicht für unnötig hielt!

Wenn die Pyramiden von den Ägyptern erbaut wurden, warum gibt es keine Aufzeichnungen?
Mögliche Antwort: Die Pyramiden waren eine Art "Wundermaschine des Lebens". Niemals sollte dieses Geheimnis in falsche Hände geraten. Und falls die Pyramiden tatsächlich viel älter sind, gab es wahrscheinlich noch keine Möglichkeit oder Bedarf einer Aufzeichnung.

Wie hat man die Pyramiden gebaut?
Antwort: Jedenfalls mit einer gehörigen Portion Intelligenz und viel Muskelkraft. Theorien gibt es zuhauf und auch viele gute Ansätze. Leider kommen die verschiedenen Theorien zu keinem einheitlichen Ergebnis, weil es einfach zu viele gegensätzliche Meinungen gibt. Im Kapitel »Bau der Pyramiden« wird eine mögliche Theorie ausführlich erklärt.

Warum hat man Pyramiden gebaut?
Mögliche Antwort: Die Pyramiden waren eine Art Kraftwerk zur Erzeugung von Energie mit dessen Hilfe man sich Regenerierung und eine Lebensverlängerung versprach (Stichwort: Imhotep und Elektromagnetismus). Es war der feste Glaube an Heilung und Wiederbelebung durch die kosmische Kraft der Pyramide.
Oder waren sie doch nur ein Statussymbol und Grabmal? Wirklich?

Wieso sollen die Pyramiden kein Grabmal der Pharaonen sein?
Machte es wirklich Sinn, die halbe Bevölkerung jahrzehntelang schuften zu lassen - unter größten Anstrengungen und teilweise bis in den Tod - nur um etwas derart monumentales fertigzustellen? Nur damit es am Ende schön aussieht und als Grabstätte oder gar als "Scheingrab" von einem einzigen Menschen beansprucht werden konnte? Man hätte in der Grabkammer oder zumindest am Sarkophag eine Kartusche oder Zeichnung finden müssen, womit der verstorbene Pharao namentlich erwähnt und geehrt wurde (solche Pyramidentexte wurden erstmals in der Unas-Pyramide gefunden - wobei diese und alle folgenden Pyramiden schon zum "Auslaufmodell" gehörten).
Oder sollte der Bau tatsächlich nur symbolischen Charakter haben und repräsentativen Zwecken dienen? Im Ernst? All dieser Aufwand nur für DAS? (wenn es so wäre, wäre es ziemlich verrückt)

Wie hat man es geschafft, die große Cheopspyramide in nur 30 Jahren zu bauen?
Mögliche Antwort: Haben sie nicht! Wegen der Rückdatierung (Rückrechnung in die weite Vergangenheit) ist ein genaues Datum oder Jahresangabe nicht möglich. Dadurch können Abweichungen bis zu mehreren hundert Jahren in Betracht gezogen werden.

Wie haben es die Alten Ägypter vollbracht, eine solch geometrisch perfekte Pyramide (Cheops) zu erschaffen?
Mögliche Antwort: Entweder waren sie technisch viel weiter als wir bisher annehmen, oder es gab tatsächlich eine hochzivilisierte Kultur, die am Bau beteiligt war.

Die Pyramiden von Gizeh sind astronomisch perfekt an den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet und außerdem gleicht ihre Anordnung dem Sternengürtel des Orion. Wie ist das möglich?
Mögliche Antwort: Zufall! Aber bei genauerer Betrachtung kommt noch hinzu, dass die Pyramiden im »Zentrum der Erdmasse« erbaut wurden, auf dem sich der längste Breitengrad und Längengrad der Erde kreuzen. Man nimmt an, dass die Magnetkräfte dort am größten sind. Außerdem hat die große Pyramide bei genauem Hinsehen nicht 4, sondern »8 Seiten« (siehe: Pyramiden - Zahlen und Fakten). Alles nur Zufall? Hier bleibt viel Raum für Spekulationen. Eine fundierte Erklärung gibt es bisher noch nicht.

Haben also doch Außerirdische oder zumindest uns unbekannte Wesen die Pyramiden geschaffen?
Die meisten der heute bekannten Pyramiden wurden von Menschenhand gebaut. Wir sollten unsere Vorfahren keinesfalls unterschätzen! Die große Pyramide von Gizeh bildet eine Ausnahme. Sie ist von allen Pyramiden wirklich einzigartig! Wir können nur mutmaßen. Selbst heute mit unserer Erfahrung, Intelligenz, Technik und all den Maschinen und Geräten, die wir zur Verfügung hätten, wäre so ein Projekt in dieser Größe, Präzision und Volumen ein unmögliches Unterfangen. Letztendlich müsste es ein Unternehmen wagen, solch einen Bau realisieren zu wollen um endgültig Klarheit zu bekommen. Es ist tatsächlich nur schwer vorstellbar, wie zu jener Zeit die Menschen mit einfachsten Werkzeugen das geschafft haben.

Waren die großen Pyramiden Kraftwerke?
Möglich! Wenn man die Architektur, das Material, die Schächte und die Kammern genauer unter die Lupe nimmt, hätte die Cheops-Pyramide alles, was zur Energiegewinnung und -versorgung benötigt wird. Was viele gar nicht wissen: Das gesamte Plateau ist ein unterirdisches Labyrinth und die Felsenkammer war damals vom Nil durchflutet »Querschnitt der Pyramide«. Man hatte also Wasser, Leitungen (Schächte), radioaktives Gestein, Kupfer, Gold und die Sonne. Entweder erzeugte man elektromagnetische Energie durch eine chemische Reaktion, oder man machte sich die Nilflut zu Nutze, oder man versuchte Blitze einzufangen und den Strom ähnlich einem Akku zu speichern.
Ist eigentich schon mal jemanden in den Sinn gekommen, dass die Ägypter oder die "Erbauer" der Pyramiden die dicken Mauern und schweren Fallblöcke, welche die Pyramiden versiegelten, nicht dazu da waren um nicht einzudringen, sondern um nichts nach außen dringen zu lassen?

Fazit

Wie man das Blatt auch wendet und egal von welcher Seite man es betrachtet: Die Pyramiden von Gizeh sind ein Mysterium, dessen Geheimnis wohl noch länger behütet bleibt. Niemand konnte bisher eine schlüssige und unwiderlegbare Erklärung zu all den Fragen anbieten. Aber wie sagt man so schön zu einer Überlegung: "Da könnte doch was dran sein..."

Ist das Gedankenerguss oder Gedankenstuss?
Du kannst es gerne überdenken, abwägen und beurteilen oder dir deine eigene Meinung bilden! Was auch immer dabei herauskommt... es könnte vielleicht so gewesen sein!

(Die offizielle Archeologie hüllt sich jedenfalls in Schweigen)

Vielen Dank für Dein Interesse!

ENDE