Die Neunheit der Götter
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(Ennead of the Gods)

Die Schöpfungsgeschichte ist eine der ältesten ägyptischen Mythen zur Entstehung der Welt.
Nach Vorstellung der Ägypter nahm die Schöpfung ihren Anfang, als sich der mytische Urhügel aus dem Urozean »Nun« emporhob. Die Urgötter, zu denen auch »Amun« gehört, versammelten sich, vertrieben die Finsternis und schufen alles Leben.

Ein anderer Mythos erzählt von dem Schöpfergott »Atum«, der sich aus dem Nun zum Urhügel erhob und aus sich selbst die Götter »Schu« (Luft) und »Tefnut« (Feuer) zeugte. Ihre Nachfahren sind »Geb« (Erde) und »Nut« (Himmel). Ihnen werden 4 Kinder geschenkt: Die Brüder »Seth« (Kraft/Chaos/Gewalt) und »Osiris« (Jenseits/ewiges Leben); und die beiden Schwestern »Isis« (Magie/Wiedergeburt) und »Nephthys« (Geburt und Tod).
Sie alle bilden die "Große Neunheit der ägyptischen Götter von Heliopolis".

Neunheit der Götter

Eigentlich war »Ra« (Re) der Hauptgott, doch schon in den ältesten Pyramidentexten wurde »Atum« mit dem Sonnengott Ra gleichgesetzt und symbolisierte den Lauf der Sonne bzw. die Sonne selbst in folgenden drei Erscheinungsformen: »Chepre« symbolisierte den Sonnenaufgang bzw. die Morgensonne - Ra verkörperte die feurige Mittagssonne - die müde und alt werdende Abendsonne war Atum.
Den Gott Atum verehrten die Ägypter insbesondere in »Heliopolis« (Stadt der Sonne), bevor Ra ihn dort immer mehr verdrängte bzw. mit ihm zu Atum-Ra (Re-Atum) verschmolz.

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